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Habe mich kurz verloren

Seit einem Jahr ist alles anders und das im positiven Sinne. Ich habe mir hohe Ziele gesetzt und zu meinem eigenen Erstaunen geschafft, sie alle umzusetzen. Mein Leben hat sich so sehr verbessert, dass ich es nicht glauben konnte.

Als das neue Schuljahr anfing sollte es genauso weitergehen, aber irgendwas muss auf dem Weg schiefgelaufen sein. Ich weiß nicht so richtig was, aber da war was. Und das hat dafür gesorgt, dass ich plötzlich launisch war, Lehrer angezickt habe ... so bin ich doch gar nicht! Mir reichts echt. Ab Montag wird alles wieder so wie es einmal war. Keine Ahnung, in welchem merkwürdigen Koma ich bis jetzt gelegen habe, aber so kann das nicht weitergehen. Gut, ich weiß, dass ich mir nicht mehr so viele Gedanken machen darf. Klappt ganz gut. Diese Emotionalität beruhigt sich langsam auch wieder. Das ist doch abnormal.

20.9.08 22:59


Jetzt gehts richtig los

Grade mal der zweite Schultag und wir spüren schon, dass es jetzt erst richtig ernst wird. Das erste Ausbildungsjahr war ja ziemlich leicht, abschnittweise zwar schon sehr stressig, aber insgesamt nicht so wahnsinnig schwer.

Jetzt allerdings sieht das schon ganz anders aus. Es geht gleich richtig los und wird wohl viel Arbeit. Im ersten Moment klang alles schon sehr abschreckend. Dauernd müssen wir planen, Aufgaben machen, uns engagieren und das in Schule und Kindergarten. Na ja, aber so ist das eben. Und letztlich habe ich mir das, was ich tue selbst ausgesucht, es ist mein Traumjob, den ich lerne. Aaalso ... dann mal los!

9.9.08 14:34


Kurze Woche ohne happy end

Die letzte Woche ist so schnell vergangen, ich kann es kaum glauben. Inzwischen müsste ich wissen, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man im Kindergarten arbeitet, aber es überrascht mich doch immer wieder. Am Anfang war ich ja ein wenig ...  ich weiß auch nicht ... schockiert. Klar ist dieser Kindergarten komplett anders als mein anderer und was die Pädagogik, die Erzieherinnen und eben das ganze drumherum angeht, viiiieeel besser. Was mich dabei so schockiert hat, waren die Kinder. Gut, schockiert ist ein wenig hart ausgedrückt, aber im ersten Moment hat es sich schon so angefühlt. Sie waren viel schwerer zu erreichen, als meine letzte Gruppe, die von den Kindern her traumhafte Bedingungen geboten hat und außerdem schien es einige schwierigere Fälle zu geben. Da konnte ich nicht umhin, an die Zukunft zu denken und daran, wie schwer es werden könnte, mit diesen Kindern Angebote zu machen. Diese Kinder werden meine Note mitbestimmen!

Zum Glück fühlte ich mich schon am zweiten Tag sehr viel besser, die Kinder nahmen mich mehr an und ich stellte fest, dass diese Kinder zwar mehr Arbeit bedeuten würden, dass das aber okay ist. Es wäre doch unverschämt von mir, zu erwarten, dass alle Kinder mich sofort lieben werden und die Arbeit ganz einfach wird. Was allerdings wirklich einfacher ist, ist, mich in den Alltag dort einzufügen. Ich werde nich wie eine dumme Praktikantin behandelt, das ist wirklich gut.

Nun zu der Sache 'kein happy end': das bezieht sich auf die heftige Erkältung, die ich mir eingefangen habe, als ich bei Regen zum Kindergarten laufen musste. Und dabei hatte ich einen Regenschirm, es ist doch unfair, wenn der Regen so schräg fällt, dass trotzdem die ganze Hose nass wird! Tja und die Erkältung finde ich natürlich ganz wunderbar, immerhin ist am Montag Schule. Ich kann nur hoffen, dass ich mich am Wochenende ein bisschen auskurieren kann, ich will nicht gleich am ersten Tag nach den Ferien als schniefendes, röchelndes Monster auftreten!

5.9.08 20:42


Gute Vorsätze

Meiner Meinung nach gibt es nicht nur einen Zeitpunkt im Jahr, zu dem es angebracht ist, sich einige gute Vorsätze zuzulegen. Welcher der allgemein bekanntere Zeitpunkt ist, ist klar: Silvester! Da nimmt man sich dann so tolle Sachen vor wie zum Beispiel mehr Sport zu treiben (oder in meinem Fall: überhaupt, ohne mit einer Waffe im Rücken dazu gezwungen zu werden, Sport zu treiben), nur um sich irgendwann zu denken 'Ach, was soll's, so wichtig ist mir das auch wieder nicht!'.

Der zweite Zeitpunkt ist der Beginn des neuen Schuljahres. Kein Ahnung, ob ich mit dieser Meinung alleine dastehe, aber ich beschließe still für mich jedes Jahr aufs Neue ein paar Dinge, die ich gerne ändern würde. Das sind meistens Kleinigkeiten, Details, die im Jahr davor nicht ganz so gelaufen sind, wie sie hätten laufen sollen. Und jetzt ist es wieder so weit. Gut, die Schule fägt erst übernächste Woche wieder an, aber weil ich in der nächsten Woche Praktikum habe und diese Woche somit meine Ferien beschließt, macht es Sinn. Darum, meine Vorsätze:

Meine Ordner tatsächlich dazu benutzen, wozu sie gedacht sind und nicht alle Blätter im Block liegen lassen, bis dieser doppelt so dick ist, wie als ich ihn gekauft habe! Mir nicht mehr so viele Gedanken über Kleinigkeiten machen, das ist nicht nur unnötig sondern nervt mich schon selbst. Es ist nämlich nicht nötig, so viele Situationen durchzuanalysieren, weil ich denke, dass ich mal wieder alles falsch gemacht habe. Postitiv denken! Ja, es ist viel Stress, aber was soll's? Die Aufgaben sofort machen, sonst werden sie nur noch schlimmer und ich komme nicht mehr hinterher! 

29.8.08 18:11


Sich selbst im Weg stehen

Ich bin absoluter Profi im 'sich selbst im Weg stehen' und alles andere als stolz darauf. Gut, es hat sich schon gebessert, darüber bin auch wirklich froh, aber es zeigt sich immer wieder, dass es trotzdem noch oft genug vorkommt.

So wie gerade erst wieder. Ich bin eingeladen worden, ganz nett und habe mich gleich überfordert gefühlt. Ich meine, ich hatte an dem Tag auch schon was vor, aber es geht um das Gefühl, dass ich dabei hatte. Ich kenne die Leute teilweise noch nicht sehr gut und das hat mich nevös gemacht. Ich habe mich also gefragt: hätte ich die Einladung angenommen, wenn ich an diesem Tag nichts vorgehabt hätte? Und ich konnte diese Frage nicht beantworten. Dabei wäre nichts dabei gewesen. Was hätte denn schon passieren sollen, ich weiß ja, dass sie nett sind. Und neue Leute kennen zu lernen ist etwas Gutes! Aber ich bin wohl doch noch nicht so weit wie ich dachte. Das Misstrauen gegenüber neuen Situationen und das Problem damit, sich auf Unbekannte/s einzulassen, lassen sich eben nicht so schnell beseitigen, wie ich es gerne hätte. Ich sollte mich damit zufrieden geben, dass ich mich im letzten Jahr schon stark zum Positiven verändert habe, so wie ich es wollte und alles andere sich schon noch geben wird. Das fällt mir allerdings nicht leicht, weil ich dazu neige, zu schnell zu viel zu wollen.

27.8.08 18:31


Die letzte Ferienwoche

Wer kennt nicht diese Ansage morgens im Radio. Die Moderatoren verkünden sowas wie: "Die Schüler in Hessen haben heute ihren ersten Schultag!" In dem Fall werde ich ja immer tierisch schadenfroh. Immerhin wohne ich in Baden-Württemberg und so sehr einen auch während der letzten Wochen vor den Sommerferien stört, zu den letzten Bundesländern zu gehören, umso schöner ist es, noch Ferien zu haben, während die andern schon wieder in die Schule schlappen müssen. Bald allerdings wird es wieder heißen: " Der erste Schultag für alle Baden-Württemberger!" 

Noch diese Woche und dann werde ich erst einmal für eine Woche in den Kindergarten gehen. Als Praktikantin natürlich! Und damit wäre ich eine Woche früher dran als alle anderen in diesem schönen Bundesland. Dafür habe ich allerdings auch eine Woche früher Sommerferien gehabt (das war umwerfend, so viel Schadenfreude auf einmal!!), es wurde mir also nichts gestohlen. Danach gehts dann in die Schule und dort jeden Mittwoch in den Kindergarten. Und ich muss gestehen: so langsam habe ich auch genug von den Ferien. Gegen Ende werden sie einfach immer langweilig und Kindergarten macht einfach nur Spaß. Auch der Schulanfang kommt mir nicht so schrecklich vor. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass sich das nach den ersten, sagen wir mal, fünf Minuten dort, wieder ändern wird!

25.8.08 12:58


Erster Eintrag

Ist der Titel nicht einfallsreich? Gut, ich starte also einen Blog. Wäre nicht mein erster, allerdings hoffe ich sehr, dass es der erste sein wird, in den ich auch regelmäßig schreibe. Man verzeihe mir, dass noch nicht viele Infos über mich zu finden sind, das wird alles noch folgen. Ebenso sei mir verziehen, dass ich, was das Internet betrifft, nicht besonders talentiert bin, weshalb man bei mir wohl immer nur die magere Grundausstattung finden wird. Ich könnte das alles zugegeben lernen, aber irgendwie ist es mir nicht so wichtig.

Wie fange ich an? Heute war ein ziemlich normaler Tag. Bin mit einer Freundin spazieren gegangen. Schon klar, das klingt wahnsinnig langweilig und lässt mich klingen, als hätte ich für diesen Spaziergang aus einem Seniorenheim ausbrechen müssen. Aaaber dabei kann man wirklich gut quatschen und es ist ziemlich witzig, die Reaktionen der anderen Spaziergänger zu beobachten, die sich alle jenseits der sechzig befanden. Die lässt sich ungefähr so beschreiben: " Was machen denn diese Jugendlichen hier? Das ist ein WALD!!" Zumindest haben sie so geguckt. Jaja, die Jugend von heute. So ein Spaziergang ist wirklich perfekt, um große Pläne zu schmieden. Zum Beispiel was den Urlaub im nächsten Jahr betrifft.....

24.8.08 22:10





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